Übung: Zimmerbrand in der Glasergasse

Von |2017-06-03T14:06:56+00:0020.03.2013 | 14:04|
Die Ausbildung am Dienstag, den 11.03.2014 stand ganz unter dem diesjährigen Ausbildungsschwerpunkt Brandbekämpfung/Löschtechniken/Löschmittel.
 
Als Übungsobjekt diente ein Haus in der Altstadt, dass z. Zt. umgebaut wird. Alarmstichwort: Zimmerbrand Glasergasse 6 mehrere Personen vermisst – Atemschutz erforderlich.
Das Haus ist in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Marktheidenfeld nicht unbekannt. So beherbergte es lange Zeit die Schneiderei Martin, welche sich um die Uniformen kümmerte und gleichzeitig Wohnhaus des Feuerwehrkameraden Hans Martin war, konnte es vor einigen Wochen von einem jungen Feuerwehrmann erworben werden. 
 
Aufgrund der engen Bebauung der Marktheidenfelder Altstadt war eine Anfahrt bis zum „Brandobjekt“ unmöglich. Aus diesem Grund entschieden die Übungsteilnehmer ein Löschfahrzeug an jeder Seite der Gasse zu positionieren. Das Löschgruppenfahrzeug 40/2 tat dies über die Obertorstrasse. Vom Main her fuhr das zweite Auto in Form des Löschgruppenfahrzeug 40/1 an. Die benötigten Einsatzmaterialien mussten dann zur Einsatzstelle getragen werden. Von beiden LF´s wurde ein Löschangriff aufgebaut und auch eine Wasserversorgung zum Fahrzeug erstellt. Trotz der räumlichen Distanz über die gesamte Gasse stimmten die Gruppenführer beider Fahrzeuge den Einsatz gegenseitig ab.
Da ein eindringen in das Gebäude über die Haustüre und Garage nicht möglich war, entschied der Gruppenführer über ein offenes Fenster mittels Steckleiter den Erstangriff zu starten. Die Atemschutzüberwachung wurde aufgebaut, die vermissten Personen gerettet (2 Trupps unter Pressluftatmern), der Brand lokalisiert und gelöscht. Da sich das Gebäude im Rohbau befand, konnte hier mit Wasser am Strahlrohr geübt werden und so bekamen die Übungsteilnehmer ein Gefühl den schweren und teils nicht so elastischen Schlauch durch die engen Treppen usw. zu führen. Ebenfalls wurde die Einsatzstelle mittels Stativ/Scheinwerfern ausgeleuchtet, was sonst meist der festeingebaute Lichtmast in den Fahrzeugen erledigt. Zum Schluss entrauchten die Übenden mittels Überdruckbelüfter das Anwesen. 
 
 
In der Übungsnachbesprechung wurde auf die enge Bebauung und deren Folgen in den Gasse Marktheidenfelds eingegangen. Ein Drehleitereinsatz müsste mit tragbaren Leitern so gut es geht kompensiert werden. Auch eine Anleiterbereitschaft (ALB) erfolgt hierüber. Dies ist eine wichtige einsatztaktische Maßnahme für zweiten Rettungs- und Rückzugsweg. Zudem eine Riegelstellung zu anderen Objekten aufgebaut werden um so ein Überspringen/Weiterlaufen des Feuers zu verhindern. Der nahe liegende Main kommt hier in der Altstadt neben dem Hydrantennetz zur zusätzlichen Wasserversorgung hinzu. Auch die Gefahren eines Gebäudes im Rohbau bzw. Umbau wurden erläutert. Herumstehender Bauschutt, offene Decken, fehlende Treppengeländer, Balkontüre ohne Balkon, offene Leitungen (Strom) usw. sind einige Eckpunkte hierfür.
 
Am Dienstagabend noch geübt riss der Funkmeldeempfänger die Wehrleute in der Nacht zum Freitag aus dem Schlaf. Alarmstichwort: Brennt Nebengebäude in Zimmern.
 
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