T – 2 1/2 Jahre: Einsatzabteilung räumt das Feuerwehrgerätehaus zum Abriss

Von |2018-10-23T17:10:54+00:0020.10.2018 | 16:09|

Nachdem in den vergangenen Wochen bereits Atemschutz- und Schlauchwerkstatt und -waschanlage sowie die Kleiderkammer ihre angestammten Räumlichkeiten in der Karbacher Strasse 21 geräumt hatten, stand nun am Samstag der endgültige Umzug der Einsatzabteilung in die Interimslösung an. Während der geplanten Bauzeit von etwa 2 1/2 Jahren stellt diese, nur wenige Meter entfernt vom bisherigen Feuerwehrgerätehaus, die Einsatzbereitschaft der Kernstadtfeuerwehr sicher.

Das Planungsteam um Kommandant Bernhard Nees hatte den Umzug im Vorfeld im Detail geplant und so war es weder für die Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung noch für die Erste Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder eine Überraschung, dass alles wie am Schnürchen klappte:

Bevor die wichtigsten Einsatzfahrzeuge in die Interimswache in der Karbacher Straße 28 einziehen konnten, mussten vor allem die Spinde mit Einsatzbekleidung, Einsatzzentrale mit Funktisch und EDV sowie die Ladevorrichtungen und Druckluftsysteme für die Fahrzeuge in die neuen Räumlichkeiten einziehen.

Am Samstagnachmittag war es dann soweit: gemeinsam konnten Kommandanten und Bürgermeisterin  das nun ausgediente Feuerwehrgerätehaus am Nordring offiziell außer Dienst nehmen. Ab sofort rückt die Kernstadtfeuerwehr nun von der Karbacher Straße 28 zu Bränden und Hilfeleistungen ins Stadtgebiet sowie das Umland aus. Beweisen durfte der Interimsbau seine Einsatztauglichkeit bereits am Montag, als die freiwilligen Einsatzkräfte zum ersten Einsatz von der Interimslösung aus ausrücken mussten.

Die Interimslöstung wurde dabei so konzipiert, dass sie als Minimallösung alle zwingend einzuhaltenden Vorschriften erfüllt – nicht mehr aber auch nicht weniger. Dabei ist es Ziel, die Kosten zur Überbrückung der Bauzeit des neuen Feuerwehrgerätehauses möglichst gering zu halten jedoch gleichzeitig die Sicherheit der Einsatzkräfte sowie der Bevölkerung zu gewährleisten. Zur Einsatzbereitschaft zählen dabei auch die Werkstätten für Atemschutz, Schlauchpflege sowie die Kleiderkammer, welche für alle Feuerwehren der Stadt Marktheidenfeld zuständig sind.

Der Feuerwehr Marktheidenfeld stehen in der Fahrzeughalle der Interimslösung ausreichend Stellplätze für die wichtigsten Einsatzfahrzeuge zur Verfügung. In der Warmhalle sind neben den Fahrzeugen mit Wassertank alle Einsatzfahrzeuge des Rüst- und Löschzuges untergebracht, während in der Kalthalle alle weiteren Fahrzeuge und Anhänger untergebracht sind. Spindräume, Sanitärräume, Atemschutzwerkstatt sowie Einsatzzentrale und Kommandantenzimmer sind in einem Containerbau gegenüber der Fahrzeughalle untergebracht, während Materiallager, Schlauchwerkstatt- und waschanlage im Containerbau direkt neben der Fahrzeughalle eingezogen sind.

Im Einsatzfall steht eine eng begrenzte Anzahl an Parkplätzen auf dem Interimsgelände zur Verfügung. Die Anfahrt der Einsatzkräfte erfolgt ausschließlich über den angrenzenden Parkplatz, wo entsprechend Halteverbote eingerichtet wurden, um die Zufahrt zu gewährleisten. Die Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge erfolgt über die Karbacher Straße, wo aufgrund der schwierigen Einsehbarkeit Signalanlagen auf einen Feuerwehreinsatz hinweisen. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, bei Signalisierung eines Einsatzes die Feuerwehrausfahrt mit besonderer Vorsicht zu beachten.

Noch in diesem Jahr soll nun mit dem Abriss des Altbaus endgültig der Startschuss für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in der Karbacher Straße 21 fallen.

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