Gefahrgutübung in Altfeld

Von |2017-05-29T20:57:26+00:0028.04.2015 | 20:52|
„In der Römerstraße in Altfeld steht ein Gefahrgut-LKW und eine unbekannte Flüssigkeit läuft aus.“
So lautete die Meldung per Funk am vergangenen Freitag um 19:00 Uhr für eine gemeinsame Übung mit den Stadtteilwehren Altfeld und Michelrieth.
 
Beim Eintreffen der ersten Kräfte durch die Stadtteilwehren wurde festgestellt, dass es sich um den ätzenden und brennbaren Stoff mit der UN- Nummer 1604 handelt.
Das ist Ethylendiamin. Was für uns als Einsatzkräfte zuerst einmal heißt Abstand zu halten und spezielle Ausrüstung wie Chemikalienschutzanzüge und Werkzeuge die keine Funken bilden zum Einsatz zu bringen. Außerdem waren noch zwei verletzte Personen im Gefahrenbereich. Der LKW-Fahrer der bewusstlos neben dem Fahrzeug lag sowie dessen Kind das auf dem Beifahrersitz schlief. Bei der Rettung der Personen konnten auch die Frachtpapiere geborgen werden, woraus wir erfuhren das es sich hier um 7000 Liter des Gefahrstoffs handelt.
 
Strukturierte Einsatzplanung
Alles lief durch den Einsatzleiter gut geplant und strukturiert ab, der die Einsatzstelle in drei verschiedene Abschnitte eingeteilt hat. Die Gruppe in Abschnitt 1 kümmerte sich um die Absperrung und die Einteilung in den schwarz/ weiß Bereich (schmutzig/ sauber). Das ist enorm wichtig um die Gefahr nicht weiter zu verschleppen. Abschnitt 2 war für die Ausrüstung der CSA-Träger und die Atemschutzüberwachung zuständig. Hier wurden vier Kameraden mit dem Chemikalienschutzanzug eingekleidet, dieser ist beständig und dicht gegen Gase, Säuren und Laugen und die Person darin trägt ein Atemschutzgerät. Gleichzeitig baute der 3. Abschnitt mittels vier Steckleiterteilen und einer Plane die Notdekontamination auf um einen verunfallten CSA-Träger im Notfall schnell reinigen zu können und ihn aus dem Anzug zu befreien für die erste Hilfe.
 
Gefahrenquellen erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten
Beim Vorgehen der Trupps wurden beide Gefahrenquellen schnell erkannt. Während Trupp 1 sich um die Leckage am Auslaufstutzen des LKW kümmerte dichtete der 2. Trupp den Kanal ab in den das Ethylendiamin lief.
 
Nach dem Reinigen der CSA-Träger der sogenannten „Dekontamination“ wurde gezeigt wie der CSA-Träger richtig ausgekleidet wird und auf was zu achten ist. Damit sowohl der Träger als auch die die auskleiden sich nicht verschmutzen.
 
Thomas Ross der seinen LKW für die Übung zur Verfügung stellte zeigte den Geräteträgern dann noch ein paar Dinge rund um den Gefahrgut LKW.
 
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