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Gefährlicher Leichtsinn am Steuer

Von |2017-05-28T12:41:06+00:0014.07.2016 | 18:59|

Junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren sind überdurchschnittlich häufig an Verkehrsunfällen beteiligt, hauptsächlich am Wochenende. „Disco-Fieber“ heißt eine Aktion, bei der die Mittelschule Marktheidenfeld mit der Polizeiinspektion Marktheidenfeld zusammenarbeitet.

Ziel sei, Jugendliche schon in der Schule auf Risiken aufmerksam zu machen und ihr Verantwortungsgefühl zu stärken, so Schulleiter Ronald Röhr. Initiiert wurde die Veranstaltung in der Mittelschule von Fachoberlehrerin Tanja Lovett, Suchtpräventionsbeauftragter, und Sozialpädagogin Sylvia Bauer-Rothfuß, bei der erfahrene Rettungskräfte ihre Erlebnisse schilderten.

Polizeiobermeister Maximilian Schwegel berichtete von einem schlimmen Einsatz, bei dem er als Ersthelfer eingesetzt war. Als die 16-jährige Beifahrerin trotz aller Bemühungen starb, sei das „wie ein Schlag in die Magengrube“ gewesen. Und Bernhard Nees, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Marktheidenfeld, schilderte, dass ihn monatelang die Bilder von jenem Unfall verfolgt hätten.

DSC 4671Auch Moderatorin Sabrina Gibhardt, Fachdienstleiterin Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV), schilderte einen schlimmen persönlichen Schicksalsschlag, der ausschlaggebend war für ihr Engagement in der Notfallseelsorge. Vermutlich eine kurzzeitige Unaufmerksamkeit eines Autofahrers auf der Autobahn löste einen Unfall aus, bei dem ihr Lebensgefährte und die neunmonatige Tochter starben.

Alkohol, ein Joint und aufgeheizte Stimmung nach dem Discobesuch führten zur Überschätzung der Fahrtauglichkeit und letztlich zu Unfällen, schilderte Alexander Vornwald von der Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Marktheidenfeld. Was diese Einsätze für die Rettungskräfte bedeuten würden, werde von den jungen Fahrern nicht bedacht. Manch einer halte diese enorme psychische Belastung nicht aus.

Videoclips mit schockierenden Unfallszenen zeigten den Jugendlichen die verheerenden Folgen von Leichtsinn am Steuer. Im Anschluss erlebten sie realitätsnah das Szenario bei einem Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten. Nees erklärte, wie die Teams nach einer Alarmierung vorgehen: Die Feuerwehr erkundet zunächst die Einsatzstelle, bereitet die Personenrettung vor und befreit die verletzten Personen.

Anschließend erfolgt die Versorgung durch Rettungsdienst und Notarzt.

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