Für nukleare Unfälle gerüstet – Lehrgang Strahlenschutz

Von |2017-06-05T11:36:06+00:0019.09.2012 | 11:33|

Feuerwehren sowie die AC-Dienst Komponente des Landkreises Main-Spessart nahmen am 12.09.2012 an einer Standortschulung zum Thema Strahlenschutz teil. Durch die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg wurden am vergangenen Mittwoch Wehrmänner der Feuerwehren aus Lohr, Marktheidenfeld, Werkfeuerwehr Bosch Rexroth und Kollegen des AC-Dienstes sowie Kollegen der Kreisbrandinspektion des Landkreises Main-Spessart eingehend im Gebiet „Strahlenschutz“ unterrichtet.

Zwar verfügt der Landkreis Main-Spessart über keine größere Reaktoranlage, die wohl jedem zunächst beim Thema Strahler oder Atomkraft einfällt, dennoch finden nukleare Strahler kleinerer Art immer mehr Einzug in Industrie und Medizin. Auch kann es bei einem der Straßen- oder Schienentransporten von solchem Material auf den Verkehrswegen durch unseren Landkreis zu Zwischenfällen kommen, die dann ein Eingreifen unserer Freiwilligen Feuerwehren erfordern.

Im Landkreis Main-Spessart sind aus diesem Grund Feuerwehren mit entsprechenden Mess-einrichtungen und Schutzkleidung ausgestattet um bei einem eventuellen Stör- oder Unglücksfall effektive Hilfe leisten zu können, ohne die eigene Mannschaft oder die Bevölkerung zu gefährden.

Um die vorhandenen Gerätschaften problemlos zu beherrschen führte daher die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg mit den beiden Referenten Dipl. Ing. (FH) Jürgen Schemmel und Andreas Bömmel eine eintägige Sonderausbildung in der Unterkunft des AC-Dienstes in Marktheidenfeld durch.

Hierbei wurden die Feuerwehrdeinstleistenden zunächst über die physikalischen Hintergründe und die Gefahren von nuklearem Material sowie die Möglichkeiten der Feststellung von Strahlungen unterrichtet. Es zeigte sich, dass die Gefahr durch atomare Strahler zwar nicht sicht- und fühlbar ist, jedoch durch die bei der Feuerwehr gängigen Messinstrumente sehr gut erkannt und lokalisiert werden kann. Beim anschließenden praktischen Teil konnten sich alle Teilnehmer unter realistischen Bedingungen mit den unterschiedlichsten Messeinrichtungen vertraut machen. Hierzu hatten die Referenten einen Prüfstrahler dabei, welcher mit Hilfe der Messgeräte aufgefunden werden musste.

Zum Abschluss des Lehrganges bedankte sich Kreisbrandrat Manfred Brust im Namen der Lehrgangsteilnehmer und appellierte an die Wichtigkeit, besonnen und überlegt in so einem Einsatzfall zu reagieren. Weil Strahlung kann man einfach nicht Sehen und Riechen.

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