Insgesamt sechs neue Träger von Chemikalienschutzanzügen – kurz CSA – wurden am vergangenen Wochenende in der Feuerwache Marktheidenfeld ausgebildet und verstärken so die insgesamt sechs Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Marktheidenfeld zukünftig bei Gefahrguteinsätzen.

Der CSA ist dabei die höchste Schutzform, über welche die Feuerwehren verfügen, um sich bei Gefahrguteinsätzen gegen jegliche Art gefährlicher Substanzen zu schützen. Voraussetzung für die Weiterbildung zum CSA-Träger ist ein einwandfreier gesundheitlicher Zustand – den zuvor ein Arzt im Rahmen einer Untersuchung bis hin zum Belastungs-EKG feststellen muss. Und das nicht ohne Grund: denn die körperliche und psychische Belastung in dem hermetisch abgeschlossenen „Gummianzug“ sind enorm. Zum anderen hatte jeder der sechs Kameraden zuvor bereits den Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger absolviert.

Beim Lehrgang wurden sowohl die wichtigen theoretischen Hintergründe für Gefahrguteinsätze vermittelt. In zahlreichen Ausbildungsstationen wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrler anschließend mit den unterschiedlichen Schutzanzügen vertraut gemacht. Den Abschluss der Ausbildung bildete schließlich ein Übungseinsatz im Chemikalienschutzanzug – den erfreulicher Weise alle Teilnehmer mit Erfolg abschließen konnten.

Bild: Sechs neue CSA-Träger konnte das Ausbilderteam der Freiwilligen Feuerwehren Marktheidenfeld ausbilden: Markus Eitel, Marius Mohr, Christian Landeck (FF Michelrieth), Christoph Elflein (FF Glasofen) und Sebastian Wilinger, Sebastian Koller (FF Marktheidenfeld)