Es ist ein untypisches und gleichzeitig umso erfreulicheres Bild, das sich bei der Zwischenprüfung zur Modularen Truppausbildung (MTA) am vergangenen Samstag bot: mit acht Feuerwehrfrauen und sechs Feuerwehrmännern waren im Inspektionsbereich Marktheidenfeld erstmals mehr Frauen in der früheren Männerdomäne „Feuerwehr“ angetreten und konnten sich schließlich über den Erwerb des Titels „Truppmann“ freuen.

Unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Andreas Schmitt und Kreisbrandmeisterin Anna Diener wurde innerhalb weniger Wochen bereits die dritte MTA-Prüfung im Bereich der zentral gelegenen Marktheidenfelder Feuerwache abgehalten. Im Rahmen der Zeugnisübergabe freuten sich die anwesenden Kommandanten und Führungskräfte der Kreisbrandinspektion über den Feuerwehrnachwuchs und gratulierten zur bestandenen Prüfung.

Dass die Freiwilligen Feuerwehren längst keine reine Männerdomäne mehr sind, macht Schmitt anhand der Mitgliederzahlen „seiner“ Feuerwehren deutlich: hier hat sich der Frauenanteil unter den knapp 1.300 Floriansjüngern inzwischen auf fast 10% erhöht. Mindestens genauso deutlich zeigt eben diese Zahlen jedoch, wieviel Luft man noch nach oben habe. Auch das sei eine der vielen Herausforderungen, an denen die Feuerwehren im Bereich Marktheidenfeld in den nächsten Jahren mit großem Engagement arbeiten müssten.

 

Bild: Mit Erfolg haben am 13. November 14 Feuerwehrfrauen und männer die MTA-Zwischenprüfung im Bereich Marktheidenfeld absolviert: Angelina Albert (FF Altfeld), Johanna Diener, Luis Liebler (FF Erlenbach), Mareike Kornher, Alexandra Saur, Tjard Diehm, Jakob Werner (FF Hasloch), Anna-Lena Roth (FF Karbach), Louis Leutbecher (FF Marktheidenfeld), Julian Sendelbach, Kim Partes, Julia Hartlieb, Fabian Kraus (FF Roden) Birgit Herrmann (FF Steinmark). Mit im Bild: das Aubildungs- und Prüfungsteam der Kreisbrandinspektion Marktheidenfeld sowie zahlreiche Ausbilder der Heimatfeuerwehren.