Marktheidenfelder Ferienprogramm zu Gast bei der Feuerwehr

Bei Übungen und natürlich auch bei so manchem Einsatz geht es schon ziemlich geschäftig zu im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Marktheidenfeld. Richtig Leben in die kurz vor dem Abriss stehende Fahrzeughalle brachten am Samstag aber die Kinder des Ferienprogramms. Dieses wird auch in diesem Jahr wieder von Kommunalen Allianz Raum Marktheidenfeld organisiert.

Begrüßt wurden die 19 Jungen und Mädchen vom stellvertretenden Kommandanten Bernhard Nees. Er erklärte den Ferienkindern, wie die Feuerwehr rund um Marktheidenfeld funktioniert. Selbst manche Eltern wussten wohl nicht, dass es in ganz Marktheidenfeld nur Freiwillige Feuerwehrmänner und -frauen gibt. Ganz wichtig war auch zu klären, wie sich die kleinen Besucher verhalten sollten, falls die Feuerwehr während ihres Besuchs tatsächlich einen Einsatz haben sollte. Nicht ganz unwahrscheinlich bei den jährlich 150 bis 200 Einsätzen der Marktheidenfelder Wehr.

Wie so ein Feuerwehrmann im Einsatz aussieht war die nächste wichtige Lektion für die sechs bis zwölfjährigen Besucher. Vom Stiefel über die feuerfeste Einsatzjacke bis zu Atemschutzmaske und Helm blieb keine Frage unbeantwortet. Richtig interessant wurde es dann aber, als die Betreuer von Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung Rolläden und Türen zu den zahlreichen kleinen und großen Feuerwehrautos öffneten. Von Schere und Spreizer, Schläuchen und Verteilern bis hin zu Atemschutzgeräten und Chemikalienschutzanzügen konnten die Kinder alles hautnah erleben und in die eigenen Hände nehmen.

Wichtiges zu Lernen gab es dann nochmal am brandneuen Rauchhaus der Brandschutzerziehung. Im kleinen Maßstab konnten die Kleinen erleben, wie ein kleines Feuer im Haus zur großen Gefahr werden kann und wie wichtig Rauchmelder sind um sich selbst und seine Eltern in Sicherheit zu bringen. Und natürlich kam auch der lebensrettende Notruf nicht zu kurz. Der krönende Abschluss des Besuchs bei der Feuerwehr war dann eine Übung der Jugendfeuerwehr auf dem Feuerwehrhof. Gespannt beobachteten die Mädchen und Jungen, wie die Jugendfeuerwehrler brennde Paletten in einem Container löschten. Mit Tatü-Tata rückte der Feuerwehrnachwuchs an, rollte Schläuche aus und löschte schließlich mit Bravour das Feuer. Wer durfte, nutzte das anschließende Aufräumen für eine Wasserschlacht und lernte dabei auch gleich, wie bei der Feuerwehr die Schläuche gerollt werden.

 

 

Von | 2017-08-05T20:04:17+00:00 August 5th, 2017|Allgemein, Jugendarbeit|