Erste Hauptübung 2017

Von |2017-05-29T20:34:28+00:0014.03.2017 | 12:53|
Am Sonntag, 12.März veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Marktheidenfeld neben den Einsatz- und Sonderausbildungen ihre erste Hauptübung im Jahr 2017.
Angelegt in einer Stationsausbildung widmeten wir uns verschiedenen Themen der technischen Hilfeleistung.
 

Station 1: Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfall

Hier stand das Löschgruppenfahrzeug 40/1 der Wehr mit seiner umfangreichen Ausstattung zur technischen Hilfeleistung zur Verfügung. Erste Aufgabe war der Aufbau der Rettungsplane. Mit Hilfe der Rettungsplane auf denen die möglichen Rettungs- und Hilfsgeräte aus dem Fahrzeug abgelegt werden, kann der Einsatz zielsicher und strukturiert ablaufen.
Weiter Vorteile wie die Ordnung des Raumes, die saubere Ablagemöglichkeit und die Sammelstelle für freie Einsatzkräfte erläuterten die Übungsleiter.
Nachdem das Unfallfahrzeug gegen wegrollen gesichert war, mussten die Übungsteilnehmer selbiges unterbauen um eine schonende und damit patientengerechte Rettung zu ermöglichen. Über die Erst-, Versorgungs- und Rettungsöffnung übten die Kameraden verschiedene Möglichkeiten um bei einem solchen Einsatz Hilfe zu leisten.

Station 2: Mehrzweckzug

Das Einsatzmittel Mehrzweckzug bildete eine weitere Station auf dem Rundweg über den Hof der Feuerwache. Mit diesem Gerät lassen sich Lasten sichern oder verschieben. Auch beim Aufbau der Ölsperre findet der Mehrzweckzug Verwendung und ist im Abrollbehälter der Ölwehr verlastet. Im Rüstzug der Feuerwehr im Löschgruppenfahrzeug sowie im Rüstwagen wird der Mehrzweckzug zur Einsatzstelle gebracht. Die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten, Einsatzgrundsätze sowie Anschlagspunkte thematisierten die Teilnehmer. Auch das Setzen eines Erdankers wurde geübt. Dies ist eine Möglichkeit den Mehrzweckzug zu befestigen wenn kein Fahrzeug, Baum oder ähnliches zur Verfügung steht.
Bei einer kleinen Übung kam der Mehrzweckzug dann zum Einsatz. Ein LKW musste gegen das Wegrutschen gesichert werden.

Station 3: Motorkettensäge

Bei der dritten Station bekamen es die Teilnehmer mit der Motorsäge zu tun. Diese benötigten wir Feuerwehren beispielsweise bei Unwettereinsätzen. Auf die besonderen Gefahren mit diesem Gerät, die möglichen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen sowie der Inbetriebnahme und dem wechseln der Kette legten die Ausbilder wert. Auch das Arbeiten mit der Säge im Korb der Drehleiter wurde besprochen. Natürlich fehlte das Schneiden und die verschiedenen Schnitttechniken an einem Holzstamm nicht.

Station 4: Hebekissen

Eine weitere Station beschäftigte sich mit Hebekissen. Hier stehen sowohl Nieder- als auch Hochdruckkissen zur Verfügung. Diese werden auf dem Rüstwagen mitgeführt. Einsatzmöglichkeiten wie das Anheben, Spreizen, Drücken von schweren Lasten sowie den richtigen und sicheren Einsatz waren hier die Schwerpunkte. Eine Übungspuppe, welche unter einem Abrollcontainer unseres Wechselladerfahrzeuges 35/1 eingeklemmt war galt es mittels Hebekissen zu retten. Ein ständiges unterbauen, sichern und kontrollieren der Last erforderte die Aufmerksamkeit aller Übenden.

Nach einer kurzen Übungsnachbesprechung fand bei Kaffee und Kuchen der Sonntagnachmittag seinen Ausklang.

Text: Johannes Naun

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