Datum: 30. Juni 2021 um 17:57
Dauer: 2 Stunden 18 Minuten
Einsatzart: Technische Hilfeleistung 
Einsatzort: BAB 3, Fr.: Würzburg. Km.: 245
Mannschaftsstärke: 5
Fahrzeuge: Gerätewagen Atemschutz, Gerätewagen Strom, Verkehrssicherungsanhänger
Weitere Kräfte: Christoph 18 , Einsatzleiter Rettungsdienst , FF Altfeld , FF Kreuzwertheim , Kreisbrandinspektion , Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

51-Jähriger fuhr auf ein Stauende auf. 62-jährige Frau wird schwer verletzt, fast 100 000 Euro Schaden.

Am späten Mittwochnachmittag ereignete sich auf der A 3 ein schwerer Verkehrsunfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen. Dabei fuhr ein Personenwagen auf das Stauende, das sich auf Höhe der Gemeinde Triefenstein in Fahrtrichtung Nürnberg gebildet hatte. Es wurden zwei Personen leicht und eine schwer verletzt. Der Schaden beläuft sich laut Polizeibericht auf fast 100 000 Euro.

Gegen 18 Uhr übersah ein 51-jähriger BMW-Fahrer das Stauende, das sich auf der linken von drei Fahrspuren der A 3 in Richtung Nürnberg gebildet hatte und fuhr auf ein anderes Auto auf. Dieses wurde auf den Vordermann geschoben und schleuderte anschließend quer über die Fahrbahn, wo es dann entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf dem Standstreifen zum Stehen kam. Der Unfallverursacher blieb zwischenzeitlich an drei weiteren Fahrzeugen hängen, sodass insgesamt sechs Fahrzeuge bei dem Zusammenstoß beschädigt wurden.

Der Unfallverursacher und seine 20-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die 62-jährige Fahrerin des Volvo, die am Stauende stand, wurde bei dem Zusammenstoß in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und dabei schwer verletzt. Sie musste von der Feuerwehr aus ihrem Auto befreit werden. Zwischenzeitlich hat sich ihr Zustand stabilisiert; sie befindet sich außer Lebensgefahr. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 90 500 Euro.

Die A 3 in Richtung Nürnberg war für etwa sechs Stunden komplett gesperrt. Der Fahrzeugverkehr wurde an der Anschlussstelle Marktheidenfeld ausgeleitet. Es waren die Feuerwehren von Kreuzwertheim, Marktheidenfeld, Altfeld und Waldaschaff vor Ort, um die Autobahn wieder für den Fahrzeugverkehr frei zu machen.