Datum: 16. März 2021 um 9:26
Dauer: 2 Stunden 4 Minuten
Einsatzart: Technische Hilfeleistung 
Einsatzort: BAB 3 – Rohrbrunn –> Marktheidenfeld
Einsatzleiter: MSP5
Mannschaftsstärke: 10
Fahrzeuge: Einsatzleitwagen, Tanklöschfahrzeug, Rüstwagen, Gerätewagen Atemschutz, Gerätewagen Strom, Verkehrssicherungsanhänger
Weitere Kräfte: BRK , Christoph 18 , FF Altfeld , FF Kreuzwertheim , FF Waldaschaff , FF Weibersbrunn , KBI MSP5 , KBM MSP2/2 , Polizei 


Einsatzbericht:

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am heutigen Dienstagmorgen zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld, bei dem der Fahrer eines Pkw ums Leben kam.

Gegen 9:30 wurden die Feuerwehren Altfeld, Kreuzwertheim und Marktheidenfeld zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Pkw alarmiert – zunächst zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Bettingen. Noch auf der Anfahrt konnten weitere Notrufe sowohl die Einsatzstelle als auch das Unfallereignis genauer klären. Mehrere Anrufer meldeten den Unfall der Integrierten Leitstelle nun zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld; ein Pkw sei auf einen Lkw aufgefahren und beginne zu brennen. Auf dieser Basis wurden unter anderem die Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff auf die A3 alarmiert.

Den ersteintreffenden Einsatzkräften aus Marktheidenfeld bot sich an der Einsatzstelle ein dramatisches Bild: ein Pkw war offenbar mit hoher Geschwindigkeit unter einen mit Metallspänen beladenen Lkw gefahren. Zu diesem Zeitpunkt stand sowohl der massiv verformte Pkw als auch der Lkw-Auflieger in Vollbrand. Auch ein massiver und sofort eingeleiteter Löscheinsatz der Altfelder, Kreuzwertheimer, Marktheidenfelder, Waldaschaffer und Weibersbrunner ehrenamtlichen Retter konnte nur noch die Bergung des Verstorbenen ermöglichen. Es ist davon auszugehen, dass der Fahrer bereits den Aufprall nicht überlebt hatte.

Der ebenfalls hinzugerufene Rettungshubschrauber „Christoph 18“, ebenso wie mehrere Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge konnte nach kurzer Zeit die Einsatzstelle wieder verlassen. Die ebenfalls alarmierten Feuerwehr-Inspektionsmitglieder des Landkreises Main-Spessart und Aschaffenburg übernahmen die Einsatzleitung über das Großaufgebot an Rettungskräften, währen die Polizei die Vollsperrung der Autobahn sowie die Unfallaufnahme übernahm.

Während der Bergungsarbeiten konnte bereits die Teilsperrung der Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt aufgehoben werden, wohingegen die Vollsperrung in Fahrtrichtung Würzburg bis in den Abend aufrecht erhalten werden muss.