Datum: 4. September 2020 
Alarmzeit: 10:31 Uhr 
Dauer: 2 Stunden 14 Minuten 
Art: Technische Hilfeleistung  
Einsatzort: Lengfurt 
Mannschaftsstärke: 17 
Fahrzeuge: Einsatzleitwagen, Löschgruppenfahrzeug, Tanklöschfahrzeug, Rüstwagen, Mannschaftstransportwagen, Mehrzweckboot 
Weitere Kräfte: Abschleppunternehmen , FF Altfeld , FF Lengfurt , FF Rettersheim , KBI , KBM , Polizei , Rettungsdienst , Wasserschifffahrtsamt , Wasserschutzpolizei  


Einsatzbericht:

In Triefenstein – Lengfurt ist am Freitag kurz vor 10:30 Uhr ein Klein-LKW beinahe in den Main gerollt. Auf einem Parkplatz zwischen Spielplatz und der Staustufe Lengfurt rollte das Fahrzeug rückwärts die Uferböschung Richtung Main herunter, blieb in deutlicher Schräglage hängen und drohte komplett in den Main zu rollen. Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug mit der Seilwinde des Rüstwagens vor weiterem Abrutschen. Anschließend wurde die Ladung, welche bereits teilweise ins Wasser gefallen war, abgeladen und gesichert. Das Fahrzeug wurde im Anschluss von einem Abschleppunternehmen geborgen und abgeschleppt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache und Schadenshöhe wurden von den Beamten der Polizeiinspektion Marktheidenfeld übernommen.

Pressebericht der Polizei Unterfranken: 

Lkw rollt rückwärts in Richtung Main – Ladung durch Feuerwehr geborgen

TRIEFENSTEIN, LKR. MAIN-SPESSART. Aus noch ungeklärter Ursache ist ein Lkw am Freitagvormittag rückwärts in Richtung Main gerollt. Die Ladung fiel hierdurch aus dem Fahrzeug heraus und zum Teil ins Wasser. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt.

Etwa gegen 10:30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale die Mitteilung über einen Lkw ein, der von einem Parkplatz rückwärts in Richtung Main gerollt sei und kurz vor dem Wasser zum Stehen gekommen. Beim Eintreffen der ersten Streife der Polizeiinspektion Marktheidenfeld und den örtlichen Feuerwehren war der Fahrer bereits aus dem Fahrzeug. Der Großteil der Ladung, unter anderem E-Bikes und zahlreiche Pakete, fielen aus dem Fahrzeug und befanden sich im Main.

Der Lkw wurde vor Ort durch die Feuerwehr gesichert und in der Folge durch einen Abschleppdienst wieder komplett an Land gezogen. Ein Großteil der Ladung wurde durch die Floriansjünger an Land gebracht, es wird jedoch davon ausgegangen, dass Teile der Ladung auch unter Wasser sind. Dieser werden noch durch Taucher geborgen.

Der Fahrer des Lkws blieb glücklicherweise unverletzt. Der Sachschaden an dem Lkw beläuft sich auf rund 3.500 Euro. Die Polizeiinspektion Marktheidenfeld versucht nun insbesondere die Unfallursache zu klären. Vor Ort wurden Sie durch die örtlichen Feuerwehren, den Rettungsdienst und das Wasserschifffahrtsamt unterstützt.