Das Ausbildungsjahr 2013 begann mit THL

Von |2017-06-04T18:49:32+00:0021.01.2013 | 18:48|

Das Ausbildungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Marktheidenfeld begann im Jahr 2013 ganz im Zeichen der technischen Hilfeleistung.

Die Januarausbildungen am Dienstag, den 08.01.2013 als auch am Freitag, den 18.01.2013 widmeten sich diesem Thema.

In einer theoretischen Ausbildung vertieften wir die technische Hilfeleistung speziell nach Verkehrsunfällen. Ausrückeordnung, Ordnung des Raumes mit der Bildung von Arbeitsbereich, Gefahrenbereich, Gerätebereitstellungsraum, Schrottablage usw., Sicherung und stabilisieren des Fahrzeugs waren hierbei die Schwerpunkte. Auch die Aufgabenverteilung der einzelnen Trupps wurde besprochen.

Ein Verkehrsunfall gleicht selten dem anderen. Platzprobleme, die Lage des verunfallten Fahrzeuges, die Art der Verletzungen und vielen andere Faktoren lassen eine Standardlösung hier kaum zu. Die Wahl des richtigen Rettungsgerätes zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Art und Weise sind hier von großer Bedeutung.

Verkehrsunfall – eine Person eingeklemmt. Mit dieser „Alarmmeldung“ schickten die Ausbilder die Übungsteilnehmer in die Praxis.

Mit dem Rüstzug, bestehend aus Einsatzleitwagen, Rüstwagen und einem Löschgruppenfahrzeug unterstützt durch den Gerätenwagen-Licht fuhren wir die Einsatzstelle an.

Folgende Lage bot sich den Übungsteilnehmern. Ein PKW lag auf der Beifahrerseite. Der Fahrzeugführer befand sich noch im Wagen.

Parallel zur Verkehrs- und Brandabsicherung bestand die Schwierigkeit, dass Auto zu stabilisieren. Nachdem diese Aufgabe erfüllt war, erörterten wir die verschiedenen Möglichkeiten ein Fahrzeug in dieser Lage zu sichern.

Über die Frontscheibe schafften sich die Teilnehmer eine Erstöffnung zum Patienten. 
Mittels Spreizer wurde der Kofferraum geöffnet. Der hier entstandene Zugang ermöglichte dem inneren Retter schnell die verunfallte Person zu stützen. In einer solchen Lage ist der innere Retter von besonderer Bedeutung, da die Person in ihrem Sicherheitsgurt hängt. Eine rasche Rettung muss hier erfolgen. Die eingeklemmten Beinen erforderten das Entfernen der Fahrertüre. Um hier in einer besseren Position zu stehen kam die Rettungsplattform zum Einsatz. Die weitere Rettung mit abnehmen des Daches, lösen den Gurtes, retten der Person usw. wurde dann theoretisch besprochen.

Am Freitag, den 18.01.2013 schickten wir die Übungsteilnehmer ohne Theorie oder Besprechung direkt in die Praxis. 
Hier lautete das Alarmstichwort: Nach Arbeitsunfall in Autowerkstatt, eine Person eingeklemmt. 
Ebenfalls wie vor einer Woche rückte der Rüstzug aus. 
Der Zugführer erkundete folgende Lage: 
Ein PKW in einer offenen Grube, Fahrer noch im Fahrzeug. Der danach eingetroffene Rüstwagen baute die Bereitstellungsplane auf und bestückte diese. Das Löschgruppenfahrzeug sorgte für Beleuchtung, Brandabsicherung und vervollständigte die Bereitstellungsplane mit den benötigten Gerätschaften.

Beim sichern und unterbauen des Fahrzeuges entdeckte die Übungsteilnehmer eine weitere Person unter dem Fahrzeug in der Grube, die durch das Unfallfahrzeug verdeckt wurde.

Diese neue Lage erforderte verschiedene Abschnitte zu bilden. Mit Hilfe einer Trage retteten die Teilnehmer die Person in der Grube einerseits. Parallel wurde die zweite Person im Auto betreut und dessen Rettung vorbereitet. Aufgrund des Verletzungsmusters entschieden sich die Übenden eine schonende Rettung durchzuführen. Nachdem sie das Dach entfernten konnte der Verletzte aus dem Auto gehoben werden.

Die Übungsnachbesprechung fand ein abruptes Ende. Ein Brandmelder in einer Firma in Altfeld löste Alarm aus und erforderte den Einsatz des Löschzuges aus Marktheidenfeld.

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