Datum: 29. Juli 2019 
Alarmzeit: 21:15 Uhr 
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten 
Art: Brandeinsatz  
Einsatzort: Marktheidenfeld 
Mannschaftsstärke: 24 
Fahrzeuge: Einsatzleitwagen, Löschgruppenfahrzeug, Tanklöschfahrzeug, Drehleiter, Gerätewagen Atemschutz, Mannschaftstransportwagen 
Weitere Kräfte: FF Erlenbach , FF Hafenlohr , FF Lengfurt , KBI MSP2 , KBM MSP2/2 , KBR MSP1 , Notarzt , Polizei , Rettungsdienst  


Einsatzbericht:

Ohne Personenschaden endete am Montagabend ein Feuer in einer Gaststätte in der Marktheidenfelder Altstadt.

Kurz nach 21 Uhr bemerkte ein Passant Rauch in einem Restaurant in der Marktheidenfelder Mitteltorstraße und alarmierte Feuerwehr und Bewohner. Im Bereich der Küche war es zu einem Fettbrand gekommen, der auch auf die Dunstabzugshaube sowie weitere Bereiche der Küche übergriff.

Die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren aus Marktheidenfeld, Erlenbach, Hafenlohr und Lengfurt waren innerhalb kürzester Zeit vor Ort. Es hielten sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen im Bereich der Gaststätte mehr auf. Mehrere Trupps der Feuerwehr Marktheidenfeld gingen unter schwerem Atemschutz in das verrauchte Gebäude vor. Das Feuer in der Küche konnte ohne weiteren Wasserschaden mit Hilfe von CO2-Löschern gelöscht werden.  Die brennenden Teile der Abluftanlage wurden ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen in dem leicht verrauchten Wohnbereich aufhielten, wurde das gesamte Gebäude durchsucht und mit Hilfe eines Hochdrucklüfters der Rauch aus dem Gebäude gedrückt.

Durch das frühe Erkennen des Brandes hatten die Restaurantbetreiber das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit Hilfe eines Feuerlöschers soweit eindämmen können, dass es sich vor Eintreffen der Einsatzkräfte nicht auf weitere Teile des Gebäudes ausgebreitet hatte.

Die Einsatzleitung der Feuerwehr Marktheidenfeld zog außerdem den zuständigen Kaminkehrer hinzu, der die Glutnester im Bereich des Kamins beseitigen konnte.

Im Einsatz waren etwa 70 Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr.

Text: Philipp Roßmann | Bilder: Feuerwehr